BRCA1 and BRCA2
Sowohl das BRCA1- als auch das BRCA2-Gen sind für die DNA-Reparatur und die Regulierung des Zellzyklus von entscheidender Bedeutung. Veränderungen in einem dieser Gene können zu genetischer Instabilität und einer Anhäufung von genomischen und postgenomischen Anomalien führen.
Mit der IMPACT-Studie wird beabsichtigt, die physiologischen Auswirkungen von BRCA1- und BRCA2-Mutationen mit proteomischen Ansätzen zu untersuchen.
Man hofft, dass neue Biomarker entdeckt werden könnten, die zwischen latenten und aggressiven Formen von Prostatakrebs unterscheiden können.
Bei einer Untergruppe von Patienten besteht das Risiko von früheinsetzenden und möglicherweise aggressiveren Formen des Prostatakarzinoms. Es besteht der Verdacht, dass einige Männer, die Träger der BRCA2-Genveränderung sind, zu dieser Untergruppe gehören könnten.
Durch die Untersuchung der physiologischen Auswirkungen der BRCA1- und BRCA2-Genveränderungen im Rahmen der IMPACT-Studie hoffen wir, ein klareres Verständnis darüber zu gewinnen, wie Prostatakrebs in dieser Untergruppe von Männern entsteht, mit dem Ziel, Empfehlungen für optimale Behandlungsstrategien für BRCA1- und BRCA2-Träger, die an Prostatakrebs erkranken, aussprechen zu können. Dies ist besonders im Lichte der derzeitigen Debatte über Risiken und Nutzen der Strahlentherapie und die mögliche Mutagenität von ionisierenden Strahlen bei Männern, die einen Keimbahndefekt im DNA-Reparaturmechanismus haben, bedeutsam.
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